Gebrauchte Türschutzgitter – Worauf Sie achten sollten

Wenn das Kind wild durch die Wohnung oder das Haus tobt, müssen Türschutzgitter schon einmal große Kräfte aushalten können, ohne kaputt zu gehen. Daher sollten sie, ganz gleich ob zum Bohren oder einfach nur zum Einklemmen, bestimmten Sicherheitsstandards entsprechen. Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, ein gebrauchtes Türschutzgitter zu erwerben, sollten die Verarbeitung und der Zustand genau überprüft werden.

Ein großer Vorteil beim Kauf eines gebrauchten Türschutzgitters besteht darin, dass es meist günstiger vom Verkäufer angeboten wird und somit deutlich unter dem Neupreis liegt. Die Verkäufer können auch praktische Erfahrungswerte zur Montage oder Nutzung weitergeben – ganz gleich, ob das Türgitter fest mit der Türe oder Wand verschraubt oder mittels Klemmen befestigt wird. Gerade bei der Montage ohne zu bohren sollten Sie darüber nachdenke, neue Spindeln zu beschaffen, um eine optimale, festsitzende Montage durchführen zu können.

Eine Checkliste für den Kauf gebrauchter Türschutzgitter

Die Türschutzgitter sind in der Regel sehr stabil und haben eine lange Lebensdauer. Um einen hohen Sicherheitsstandard für die Kinder zu gewähren, sollte beim Gebrauchtkauf aber genau geschaut und auf einige Dinge geachtet werden. Die Türschutzgitter verfügen über einen Schließmechanismus, der sich gut öffnen lassen sollte. Zudem sind auch Scharniere integriert, die das Öffnen der Türe ermöglichen. Auch bei gebrauchten Türschutzgittern sollten sich die Mechaniken gut bedienen und bewegen lassen. Ist der Schließmechanismus zu flexibel, kann er leicht auch durch Kinderhände geöffnet werden. Achten Sie auch darauf, dass die Gitterstreben einen angemessenen Abstand haben und nicht zu weit auseinander stehen oder zu eng sind. Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Streben gelegt werden, ob diese stabil sind und immer noch fest im Rahmen sitzen. Sind die einzelnen Streben zu dünn, können sie leicht brechen. Durch die Holzsplitterung entsteht eine Gefahrenquelle, bei der sich Kinder verletzen können. Lose Streben können sich aus der Halteschiene lösen. Die Holzoberfläche sollte glatt und ohne vorstehende Holzfasern sein.

Fragen Sie den Verkäufer, ob das Türschutzgitter beim damaligen Kauf über das GS-Prüfsiegel verfügt hat und wer der Hersteller ist. Durch diese Auskunft können Sie sich weitere Informationen einholen und Erfahrungsberichte lesen.

Gute Türschutzgitter sind nach DIN EN 1930 zertifiziert. Sie bestimmt die sicherheitstechnischen Anforderungen, die bei Türgittern gefordert wird. In Prüflaboren werden sie im Bezug auf Gefahrenquellen und Verletzungsrisiken genau geprüft. Nur wenn alle Anforderungen erfüllt sind, erhält ein Türschutzgitter das GS-Zeichen.

Genauso wie beim Kauf eines neuen Türschutzgitters sollte auch beim Erwerb eines Gebrauchten das Maß der Türbreite ermittelt werden, wo das Gitter eingebracht werden soll. Nicht alle Gitter lassen sich überall einsetzen oder sind individuell einstellbar. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Höhe des Gitters. Ein Türschutzgitter sollte mindesten eine Höhe von 65 cm haben. Viele bekannte Hersteller bieten mittlerweile Türschutzgitter mit einer Höhe von 80 cm an.

Fazit zu gebrauchten Türschutzgittern

Generell ist dem Kauf eines gebrauchten Türschutzgitters nichts entgegenzusetzen, denn dabei können Sie wirklich deutlich Geld sparen. Wichtig ist allerdings, dass Sie sich das Gitter genau ansehen. Empfehlenswert ist die Prüfung der Scharniere, des Schießmechanismus und auch der Streben. Es geht ja letztendlich um die Sicherheit ihres Kindes, das in sicheren Grenzen seine Umgebung erkunden und heranwachsen soll.